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Die Generation Z oder „Chill dein Leben“

Die Generation Z oder „Chill dein Leben“

Die Generation Z – wer sind sie, was wollen sie, welche Wertevorstellungen haben sie? Was unterscheidet sie von den Generationen davor? Und vor allem: Wie erreichen wir sie?

Ab +/-2000

Als Generation Z bezeichnen die Demographen die ab dem Jahr (plus oder minus) 2000 Geborenen. Dazu zählen also junge Erwachsene, Fast-Maturanten, Jugendliche & Kinder… Sie sind die Nachfolger der Generation Y, zu denen jene gehören, die ab ca. 1980 geboren sind.
Der große Unterschied von Y und Z zu all den Generationen davor ist, dass beide im Internetzeitalter geboren sind und somit einen komplett anderen Zugang und Einstellung zu den digitalen Medien haben.
Dennoch kann man auch zwischen Y und Z differenzieren: Die Generation Y wurde im frühen jugendlichen Alter digital sozialisiert und kann quasi als die digitale Pioniergeneration bezeichnet werden. Die Generation Z hingegen sind die wahren Digital Natives. Sie können bereits mit einigen Jahren mit Smartphones, Tablets & Co umgehen und durchlaufen so eine etwas andere Entwicklung als die Generation Y, welche Touchscreens erst später kennenlernten.
Dennoch, beide Generationen sind quasi digital.

Generation Z – Chill dein Leben

Prinzipiell ist bei der Generation Z alles ziemlich „easy“ und „chillig“. „Mama, chill dein Leben“ – bekomm ich da öfters mal von meinen Kindern zu hören. Anfangs noch etwas irritiert von dieser eigenwilligen Sprache, finde ich sie inzwischen recht amüsant. Wenn jedoch solche Floskeln über meine Lippen kommen, ist das natürlich in deren Augen sehr unpassend. Gut und akzeptiert, jede Generation hat ihre eigene Sprache. Rückblickend auf meine eigene Kindheit/Jugend ist das natürlich so.

Was noch? Was ist das Credo der Generation Z?

Vorab ein Hinweis: Natürlich ist die aktuelle Generation Z noch sehr jung, weshalb auch Soziologen vor einer voreiligen Typisierung „warnen“. Die Ausprägungen zeigen sich meist erst nach dem Jugendalter, da gelebte Ereignisse gerade in dieser Zeit sehr persönlichkeitsprägend sind und einen gemeinsamen Sozialcharakter bilden. Allerdings zeigen Hinweise diverser Quellen und Studien, zB Shell Jugendstudie, dass sich die Generation Z so beschreiben lässt, wie im Folgenden dargestellt.


– (Digitale) Netzwerke sind wichtig.
– Das Streben nach Anerkennung ist Antriebskraft und nicht eventueller späterer Reichtum.
– Hoher Grad an Selbstbewusstsein.
– Teilen statt besitzen: dies manifestiert sich z. B. in der wachsenden „Sharing-Economy“. So werden künftig Autos nicht mehr gekauft, sondern eher geteilt, Stichwort „Car-Sharing“. Ein Trend, der sich noch stärker fortsetzen wird.
– Sie denken selbst und wollen selbst entscheiden. Dazu wurden sie schon in ihrer Kindheit ermutigt. Dennoch legen sie viel Wert auf das Gemeinsame, auf das erklärende und nicht belehrende Feedback, denn sie sind auch konsensbereit.
– Digitale Anwendungen: Die Generation Z agiert und probiert intuitiv. Bereits die Kids dieser Generation nehmen die digitalen Devices zur Hand und wissen intuitiv, wie was funktioniert. Die Generationen davor studieren Gebrauchsanweisungen von A-Z und kommen so zu ihrem Ziel.
– Die Generation Z lebt quasi rein virtuell (lt. Organisationssoziologen Marcel Schütz)

Was bedeutet das nun für uns Unternehmer?

Ganz klar: Mach dein Business digital, um für die Zukunft gerüstet zu sein.


Du siehst, die Generation Z wächst digital auf, d.h. sie akzeptiert auch keine Fehler in dieser Hinsicht. So müssen zum Beispiel digitale Anwendungen gut durchdacht sein und reibungslos funktionieren. Bei technischen oder anderen Problemen rund um das Internet sind ältere Generationen noch nachsichtiger, wobei Y und Z kein Pardon kennen. Prozessprobleme? Nein, diese werden keinesfalls akzeptiert, dazu ist die Konkurrenz in der Onlinewelt viel zu groß und transparent. Ich bin dann mal weg.
Weiters wird das digitale Netzwerk bedeutender denn je. Sei auch hier dabei. Aber Achtung! Die jungen Generationen lieben „offen“ ihre Marken, sie stehen dazu, reden darüber und geben Empfehlungen an ihre Freunde weiter. Bei Fehlern sind sie jedoch genauso ungnädig – die Marken werden vorgeführt, geliebt und angeprangert, wenn sie nicht halten, was sie versprechen. In ihren Netzwerken haben die Digital Natives das Sagen, denn das ist ihre Spielwiese, eigentlich ihre Realität. Wenn Unternehmen hier erfolgreich sein wollen, müssen sie versuchen, diese Digital Natives zu ihren Fans zu machen – es geht um Glaubwürdigkeit und um das Lösen von Problemen. Und das möglichst in Echtzeit.
Klar, es gibt 60-Jährige, die offen sind für Veränderungen, Weiterentwicklung und die digitale Welt. Aber umgekehrt gibt es auch 20-Jährige, die diese komplett verweigern und am liebsten analog leben würden. Die Menschen sind heterogener denn je, aber dennoch zeigt der Trend in eine eindeutige Richtung. Bist du bereit?
Michaela Benkitsch
michaela@mikemarketing.at

Im Web bekannt als Mike.Marketing helfe ich anderen, sich im Internet zurecht zu finden. Mit einfachen, klar verständlichen Worten. Egal, ob es um deine Webseite geht, um Social Media oder andere digitale Kanäle. Ob du nun Gründer bist, KMU oder Social Media Einsteiger. Ich freue mich sehr auf dich. Ruf mich einfach an. Oder schreib mir. Das Kontaktformular findest du unter "Kontakt".

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